Was die Norm leistet
Informationen sind heute einer der wertvollsten Vermögenswerte jeder Organisation – und zugleich einer der verwundbarsten. ISO/IEC 27001 legt fest, wie ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) aufgebaut, betrieben und kontinuierlich verbessert wird, um Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen systematisch zu schützen.
Die aktuelle Fassung ISO/IEC 27001:2022 umfasst 93 Maßnahmen (Controls) in vier Themenfeldern: organisatorische, personelle, physische und technologische Maßnahmen. Grundlage ist eine strukturierte Risikobeurteilung, aus der die für Ihre Organisation relevanten Maßnahmen abgeleitet werden.

Ihr Nutzen
- Nachweisbare Sicherheit
- Das Zertifikat belegt Kunden und Partnern, dass Informationssicherheit systematisch gemanagt wird.
- Risiken im Griff
- Bedrohungen und Schwachstellen werden methodisch bewertet und mit angemessenen Maßnahmen behandelt.
- Weniger Vorfälle, schnellere Reaktion
- Definierte Prozesse für Incident Management verkürzen Reaktionszeiten und begrenzen Schäden.
- Wettbewerbsvorteil
- In Ausschreibungen und Lieferantenbewertungen ist ISO 27001 zunehmend ein K.-o.-Kriterium.
- Basis für Datenschutz
- Ein ISMS bildet das technische und organisatorische Fundament, auf dem auch DSGVO-Anforderungen aufsetzen.
Für wen die Zertifizierung gedacht ist
- IT- und Software-Unternehmen, Rechenzentren und Cloud-Anbieter
- Unternehmen mit sensiblen Kunden-, Entwicklungs- oder Produktionsdaten
- Organisationen, deren Auftraggeber einen ISMS-Nachweis fordern – etwa in Lieferketten oder im Finanzumfeld
